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Schüleraustausch Haldensleben

Landwirtschaft in großen Dimensionen, herzliche Gastgeber und viele neue Eindrücke sowie eine lustige Zeit - das war unser Schüleraustausch in Haldensleben, Ostdeutschland

Am Montag, dem 8. Mai 2017 flogen 7 Schüler des dritten Jahrganges  der LFS Hafendorf mit ihrer Klassenvorständin Fr. Hochfellner nach Ostdeutschland. Angekommen in der Stadt Haldensleben erhielten wir eine umfangreiche Führung und bezogen das Quartier im Wohnheim der Fachschule Haldensleben.

Danach fuhren wir auch nach Magdeburg und besichtigten die für diese Gegend sehr wichtigen Wasserwege mit einem Highlight, dem Wasserstraßenkreuz mit Schiffshebewerk. Ebenfalls wurde die Trogbrücke Magdeburg, welche 300 m über die Elbe geht,  besichtigt. Bei ihrer Fahrt durch die Umgebung musste wir auch einmal die Elbe mit einer Autofähre überqueren.

Die Schüler waren auch sehr vom „Kalimandscharo", einer 120 m hohen Abraumanhäufung vom Salz- und Kalibergbau begeistert. Am Ende des Tages wurde noch ein Truppenübungsplatz des Militärs, der seit dem 19. Jahrhundert besteht, besichtigt.

Am 2. Tag unserer Austauschwoche standen am Vormittag die Betriebsvorstellungen der Schüler am Programm. Um 8 Uhr morgens versammelten wir uns mit 12 deutschen Schülern in deren Klasse, um mittels Computerpräsentationen unsere Betriebe vorzustellen. Abwechselnd stellten ein Schüler von uns und dann wieder ein deutscher seinen elterlichen Betrieb bzw. seinen Ausbildungsbetrieb vor. Für uns war vor allem die Größe der Betriebe mit teilweise mehren tausend Hektar sehr interessant, während die deutschen Schüler über die kleinstrukturierte Flächenausstattung der Betriebe in Österreich staunten.

Dadurch konnten die zwei Länder im Agrarbereich miteinander verglichen werden und man erhielt Eindrücke über die Strukturen und Produktionsvoraussetzungen.

Am Mittwoch standen die Betriebsbesichtigungen im Vordergrund. Beginnend am Vormittag mit einen Milchviehbetrieb mit über 1100 Milchkühen, welche von einem holländischen Betriebsführer gemanagt  werden. Danach stand ein Mutterkuh-/Direktvermarktungsbetrieb mit 300 Mutterkühen am Programm. Verköstigt wurden wir mit köstlichen Speisen vom Grill. Am Nachmittag wurden wir in zwei Gruppen geteilt und besichtigten die Betriebe von den Schülern der Fachschule Haldensleben. Eine Gruppe besuchte einen gemischten Betrieb welcher 1.800 ha, 330 Milchkühe, 4 Melkroboter, 400 Mutterkühe und ca. 500 Maststiere sein Eigentum nennen darf. Die zweite Gruppe besuchte einen Biogasbetrieb, einen Kartoffelbaubetrieb und auch einen Milchviehbetrieb mit 3.000 ha, 600 Milchkühen und ein 32er Melkkarussell. Alle Betriebe sind sehr gut organisiert und mit der neuesten Technik der Landwirtschaft ausgestattet.

Am 11. Mai starteten wir um 8:00 Uhr zum Naturpark Drömling, wo wir einiges über die geschützten Tiere und deren Lebensraum, aber auch über deren Feinde kennenlernten. Daraufhin besuchten wir einen Steinbruch. Anschließend haben wir die Firma KWS, Spezialgebiet Forschung und Saatgutvermehrung, besichtigt. Spezialmaschinen, mit denen man besonders genau Säen kann, aber auch ein Labor, Gewächshäuser mit Spezialkulturen und spezielle Lagerstätten zur Saatgutlagerung konnten wir besichtigen.

Anschließend haben wir den Betrieb einer Schülerin angeschaut, wo wir auch zum Mittagessen eingeladen waren. Dieser Betrieb besitzt  1300 ha inklusive einer Spedition mit 14 LKW's. Ein großes Hobby der Betriebsübernehmerin ist das Reiten, weshalb sie eine eigene Reithalle samt Pferde besitzt. Wir sind auf den Acker gefahren, haben die vorhandenen Kulturen begutachtet und auch Bodenproben genommen. Am Abend haben wir dann noch mit den Schülern von Deutschland gegrillt und den restlichen Abend gemeinsam verbracht.

Am Freitag hatten wir noch Gelegenheit Berlin ein wenig kennen zu lernen. Im Zuge einer  Stadtrundfahrt besichtigen wir den Stadtkern von Berlin. In einem Berliner Heurigen hatten wir zu Mittag die Möglichkeit Currywurst oder Weißwurst auszuprobieren. Danach stand Zeit zur freien Verfügung am Programm. Einkaufen, Bummeln oder auf den Spuren der Geschichte - es war für jeden was dabei.  

Nach längerer Wartezeit am Flughafen traten wir dann abends die Heimreise an. So mancher von uns freute sich nach einer interessanten, tollen Woche, als die Maschine wieder sicher auf heimatlichen Boden landete.

 

 
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