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Netzwerkwein

3 Weingüter - 3 Länder - 3 Schulen - 1 Wein

Mit dem Frost 2016, der den Großteil der Weinernte in der Steiermark frühzeitig vernichtete, begann eine wunderbare Geschichte, die nun weitergeschrieben wird. 

Auch die Weingärten des Landesweingutes Silberberg, zum Großteil im Sausal gelegen, waren damals betroffen und so kam es zur Umsetzung einer, schon seit längerer Zeit im Raum schwebenden Idee:

ein gemeinsamer Wein aus den Weingütern befreundeter Weinbauschulen Europas.

Das Projekt Netzwerkwein war geboren. Anfangs gedacht, um den Silberberger Kunden auch 2017 Wein anbieten zu können, entwickelte sich mit dem Arbeitstitel „Netzwerkwein" ein wunderbar verbindendes Projekt.

Uns verbindet viel:

  • Wir sprechen die gleiche Sprache.
  • Wir sind Unternehmen der jeweiligen Länder.
  • Wir bilden und begeistern junge Menschen für den Weinbau und
  • in unseren Gebieten ist der Weißburgunder eine wichtige Rebsorte.  

Spontan erklärten sich Direktor Dr. Dieter Blankenhorn vom Staatsweingut und LVWO Weinsberg (Württemberg) und Direktor Dr. Günther Pertoll vom Landesweingut Laimburg (Südtirol) bereit, uns bei dieser Idee zu unterstützen und Wein vom Jahrgang 2016 zu verkaufen. 

Vom Jahrgang 2016 vinifizierte jedes Weingut einen hochwertigen Weißburgunder, der in Silberberg cuveetiert, abgefüllt und auch verkauft wurde beziehungsweise wird.

Ein intensiver fachlicher Austausch zur Oenologie in den einzelnen Weingütern fand statt. Themen wie Reife, Lesezeitpunkt, sensorisches Profil, Traubenverarbeitung, Vergärung und Ausbau wurden diskutiert. Gemeinsam wurde die Stilistik des „Endproduktes" durchdacht. Die Schlussfolgerung, je ein klassisch vinifizierter Wein aus den jeweiligen, sehr unterschiedlichen, Gebieten zu gleichen Teilen cuveetiert, fügt sich als Gesamtbild für einen Weißburgunder perfekt zusammen.

Die Trauben für den Weißburgunder der Laimburg wuchsen im Weingarten unter dem Schloss Tirol und wurden speziell für den Netzwerkwein geerntet und der daraus gekelterte Wein klassisch im Stahltank vergoren. Der Weißburgunder vom Staatsweingut Weinsberg wuchs auf der tollen Lage „Burg Wildeck". 

Aus rechtlichen Gründen darf der Wein weder mit Sorte noch mit Jahrgang bezeichnet werden, weil er aus mehreren Ländern der Europäischen Union stammt. Eine neutrale Flasche wird dazu verwendet. 

Im Laufe des Jahres 2017 besuchten sich im Rahmen einer Projektwoche SchülerInnen der Fachschule Laimburg und Silberberg gegenseitig und lernten dabei die jeweilige Schule und Region kennen. 2018 durften die Silberberger Gastgeber und Begleiter für Schüler der LVWO (Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau) Weinsberg sein. 

Der Erfolg des Projektes schlug sich in großem Medienecho in Österreich und Deutschland nieder. Das Magazin vinum Ausgabe 6/2017 wählte den Wein zu einem der Weine des Monats. Berichte erfolgten in österreichischen Fachmagazinen des Weinbaues- und der Weinwirtschaft. Im Mittelpunkt der Berichte stand dabei ein äußerst gelungener Wein, der auch die Silberberger Kunden überzeugte beziehungsweise überzeugt. 

Eine besondere Verbundenheit entstand mit diesem Projekt, sodass allen Beteiligten klar wurde, dass wir das Projekt fortsetzen werden. Dem Vorschlag der „Doktoren" Blankenhorn und Pertoll ist es zu verdanken, dass mit dem Jahrgang 2017 ein neuer Wein in einer ganz besonderen Zusammensetzung entstanden ist.

Der Netzwerkwein XVII ist eine Cuvee aus:
45% Sauvignon blanc aus den Silberberger Weingärten (Steiermark)
40% Riesling von der 1. VDP Lage Burg Wildeck (Württemberg)
15% Gewürztraminer von der Laimburg (Südtirol).

Im Wein sollen sich die Leitsorten der Gebiete vereinigen. Allen Weinfreunden, mit denen wir die Idee diskutiert haben, war klar, dass die Cuveegestaltung sehr fordernd ist, jedoch das Ergebnis ein einzigartiger Wein, unvergleichbar mit anderen Weinen, sein wird.

Schon traditionell besuchten wir uns gegenseitig und so konnte bei der ersten Verkostung auf der Laimburg mit den Kollegen aus Südtirol und der Steiermark bereits eine Vorauswahl unter den vielen Sauvignons aus Silberberg getroffen werden. Ein besonderer Dank gilt der Laimburg. Südtirol hat 2017 einer der geringsten Weinernten der vergangenen Jahre eingefahren. Besonders beim Gewürztraminer hatte die Laimburg schwere Winterfrostschäden zu beklagen. Trotzdem wurde an der „Leitsortencuvee" festgehalten. 

Die Silberberger durften dynamische Südtiroler Betriebe, wie die Weingüter von Martin Abraham und Klaus Lentsch, besuchen. Viel Zeit nahm man sich in der Kellerei Kurtatsch, das Südtiroler Terroir direkt in den Weingärten zu erklären. 

Anfang Dezember kam es in der LVWO Weinsberg zu einer intensiven Verkostung der ausgewählten Grundweine. In mehreren Kostdurchgängen wurden aus sechs unterschiedlichen Cuveevorschlägen der nunmehrige Netzwerkwein ausgewählt. Während der Transporter mit dem hefetrüben Wein beladen wurde, lernte das Team aus Silberberg die berühmten Lagen auf der „Weibertreu" bzw. „Schemelsberg" und die Kellerei „Rolf Willy" kennen. Ein Abstecher zum Obstautomaten „Fruchtgenuss 365" des staatlichen Obstgutes Heuchlingen, zeigte die innovative Kraft der LVWO auf. 

Nunmehr lagerten die Weine im hefetrüben Wein im Silberberger Keller, um am 12. April 2018 abgefüllt zu werden. Für das Treffen der europäischen Weinbauschulen von 16. - 18. Mai 2018 ist dieser Wein zum offizielle „Festwein" erklärt und damit in den Mittelpunkt der Weinbauausbildung in Europa gerückt. Während der erste Netzwerkwein nur vom Landesweingut Silberberg verkauft wird, wird es diesen Wein auch im Vertrieb des Staatsweingutes Weinsberg geben. 

In vielen langen Gesprächen wurde gemeinsam mit dem Team Paier & Bucher das Etikett mit den Gedanken wie: Schwierigkeiten sind aufgetreten, Unsicherheiten überwunden, viele Gedanken gewälzt, Ideen eingeflossen und etwas Harmonisches, Gleichberechtigtes wurde zusammengefügt - entwickelt. Wichtig war, dass sich alle Weingüter auf Augenhöhe in Form ihrer Namen und Logos wiederfinden. Bewusst haben wir die EU-Fahne als Statement eingebaut: Wir arbeiten in Europa zusammen. Um eine Unterscheidung zum Netzwerkwein WB zu treffen, wurde das Etikett sanft modifiziert und die Buchstaben XVII in den Iconfeldern eingefügt.

Den Netzwerkwein gibt es im Vertrieb des Landesweingutes Silberberg seit 23. März 2017 sowie bei folgenden Vinotheken:

Weinhof AUER 8074 Graz, Raaba
Deutsch Alois 8077 Graz, Gössendorf
Anton Kohlbacher 8010 Graz, Leonhardstrasse 3
Wein u. Wein Grollitsch, 8010 Graz, Neufeldweg 99
Vinofaktur, Genussregal 8461 Ehrenhausen, Vogau
Vom Fass 8010 Graz, Glockenspielplatz
Schloss St. Martin Bildungshaus, 8054 Graz, Strassgang (zu Ab-Hof Preisen)
Weinhaus Rinke D-52072 Aachen
Restaurant/Vinothek/Bar Loisium 8461 Ehrenhausen

In folgenden Restaurants können Sie den Netzwerkwein genießen:
Wirtshaus Fridrich 8274 Buch
Winzerhaus Kogelberg 8430 Leibnitz, Kogelberg
Herberts Stubn 8073 Feldkirchen bei Graz
Restaurant Steirerland 8442 Kitzeck, Demmerkogel
Gästehaus Moosheim 8962 Michaelerberg
Eventkölla 8430 Leibnitz
Landhotel/Gasthof Krone D-74635 Kupferzell

Hier können Sie den Externe Verknüpfung » Netzwerkwein bestellen.

 
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Bilder von der Präsentation des Netzwerkweines XVII

 
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