Gemeinsam Europa erleben
Gemeinsam Europa erleben - Erasmus+ Reise zur Partnerschule nach St. Vith und Brüssel
Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten 19 Schüler:innen der Fachschule Burgstall gemeinsam mit zwei Lehrpersonen von 26. bis 30. April 2026 nach Belgien. Ziel der Reise war es, Europa nicht nur im Unterricht zu behandeln, sondern gemeinsam zu erleben, neue Perspektiven kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen.
Die Anreise erfolgte mit dem Zug von Wies nach Wien und anschließend mit dem Nachtzug weiter nach Aachen. Von dort ging es mit dem Bus zur Partnerschule BS/TI St. Vith. Bereits beim Empfang wurde deutlich, wie wertvoll persönliche Begegnungen und internationale Schulpartnerschaften sind.
Während des Aufenthalts erhielten die Schüler:innen spannende Einblicke in das belgische Schulsystem und nahmen gemeinsam mit den belgischen Jugendlichen am Unterricht teil. Dabei standen nicht nur fachliche Inhalte im Mittelpunkt, sondern auch der interkulturelle Austausch und das gemeinsame Lernen voneinander. Besonders interessant waren die Informationen über die Geschichte Belgiens, die verschiedenen Sprach- und Kulturregionen des Landes sowie die Bedeutung Brüssels als Zentrum der Europäischen Union.
Im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts wurde außerdem ein landwirtschaftlicher Betrieb besucht. Der gemeinsame Abend mit den Schüler:innen der Partnerschule stärkte die Gemeinschaft und bot Gelegenheit für viele neue Begegnungen und Gespräche.
Am nächsten Tag führte die Reise weiter nach Brüssel. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Europäischen Parlaments. Dort erhielt die Gruppe eine Führung durch eine Mitarbeiterin des EU-Abgeordneten Alexander Bernhuber. Die Schüler:innen bekamen dabei spannende Einblicke in die Arbeit der Europäischen Union und konnten europäische Politik hautnah erleben.
Gemeinsam mit der Partnerschule erkundeten die Jugendlichen außerdem die Stadt Brüssel, lernten kulturelle Besonderheiten und kulinarische Spezialitäten kennen und besuchten das Europaviertel. Den Abschluss der Reise bildete ein Besuch bei der ständigen Vertretung Österreichs bei der Europäischen Union, wo die Bedeutung Österreichs innerhalb der Europäischen Union nochmals greifbar wurde.
Die Erasmus+-Reise bot den Schüler:innen weit mehr als nur fachliche Einblicke. Sie stärkte Selbstständigkeit, Gemeinschaft und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Viele Jugendliche konnten neue Kontakte knüpfen, internationale Erfahrungen sammeln und Europa aus einer ganz neuen Perspektive kennenlernen.
Am Donnerstag trat die Gruppe schließlich die Heimreise an und wurde spätabends am Bahnhof Weststeiermark von den Eltern empfangen - mit vielen neuen Eindrücken, Erfahrungen und Erinnerungen im Gepäck.









